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Geschrieben von buschwindroeschen am 21.11.2018 um 12:50:

  Mit Windeln ins Krankenhaus

Hallo, hat hier jemand Erfahrung, wie man sich als Windelträger verhalten soll, wenn ein Krankenhausaufenthalt bevor steht. Ich muss im Januar wegen einer Operation ins Krankenhaus und weiß nicht, ob ich meine Windeln selbst mitbringen muss oder ob ich dort welche bekomme. Und wann bzw. mit wem bespricht man das "Windelproblem"? Ich war schon zur Voruntersuchung dort, aber da hat sich keine Gelegenheit geboten das Thema anzusprechen und die Ärzte wird es auch nicht wirklich interessieren.



Geschrieben von Windelwinni1978 am 22.11.2018 um 10:54:

  RE: Mit Windeln ins Krankenhaus

Hallo,

wenn du im KH aufgenommen wirst musst du angeben das Du Inko bist oder eben eine
Blasenschwäche hast und auf Hilfsmittel angewiesen bist. Vorallem gib auch an das es bei
dir Chronisch ist. Dann ist alles im Butter. Du bekommst jederzeit Windeln im KH.

Für mich ist es natürlich leichter, da ich auf Windeln angewiesen bin durch eine Unfall. Aber auch für mich war es nicht gerade leicht der Schwester zusagen das ich Windeln brauche beim erstenmal. Mittlerweile ist es mir egal, wenn ich in die Klinik muss, frag ich immer gleich ob die Windeln in Größe M da haben, da ich welche brauche. Dann geht das immer ohne
Probleme.



Gruß Windelwinni78



Geschrieben von wisa am 23.11.2018 um 14:06:

 

Hallo

ja, so ist es wie Windelwinni78 sagt. Ich hatte einen Beinbruch und musste deshalb ins Spital wo ich, nach einer Nacht mit Katheter, erst eine Einlage, dann als diese zweimal überlaufen war, Windeln bekommen habe. Als ich nun die Schrauben rausnehmen musste haben die bereits gewusst, dass ich Inko bin und mir schon mal Windeln in den Schrank im Zimmer gelegt. Ich hab dann am Vorabend der OP eine Windel angezogen und am Morgen sollte ich ja nicht mehr aufstehen, weshalb die Schwester dann meine Windel gesehen hat bei der Vorbereitung auf die OP. Sie hat nichts gesagt. Ein Katheter wurde nicht gelegt für die OP was ich begrüsste. Die zwei Tage, die ich noch im Spital bleiben musste, habe ich immer Windeln getragen und diese auch eingenässt. Hab sie mir selber gewechselt und die nasse Windel dann einfach im Mülleimer im Clo entsorgt. Die nehmen das echt locker im Spital, interessiert eigentlich niemanden.

Gruss
wisa



Geschrieben von Schese9966 am 18.01.2019 um 06:12:

 

Mit Windeln im Krankenhaus ist kein Problem ich habe sie mir selber gewechselt wenn ich konnte und die ersten paar Tage nach der OP hat das eine Krankenschwester gemacht bis ich selber wieder fähig war. Ich hatte meine eigenen Windeln dabei aber die Schwestern verwendeten die vom Spital.



Geschrieben von buschwindroeschen am 05.02.2019 um 20:17:

 

Ich habe meinen Krankenhausaufenthalt gut überstanden. Obwohl ich bei der Aufnahme angegeben habe, dass ich inkontinent bin, hat das auf Station niemanden interessiert. Ich hatte aber eigene Windeln mit, die ich dann benutzte. Erst als mich am Morgen vor der OP eine Schwester im OP Bereich (Bauch und Intimbereich) rasieren wollte, ist meine Windel aufgefallen. Nach der OP hatte ich zwei Tage einen Katheter. Nachdem der raus war, bekam ich gleich eine Windel und die wurde auch regelmäßig gewechselt, bis ich selbst dazu wieder in der Lage war. Alles ganz entspannt. Ich habe mir bestimmt wieder vorher zu viele Gedanken gemacht.



Geschrieben von dienerluna am 26.10.2020 um 11:35:

 

Bin wieder da mußte mit starken Nierenschmerzen ins KH in die Notaufnahme,hatte eine Nierenkolik.
Problem ich weiß nicht ob Mami das absichtlich gemacht hatte,nachdem ich in letzter Zeit etwas schwierig war.ich war noch im Babymodus sprich dickes Windelpaket,strumpfhose,rüschenbody und ein rüschenkleid.
Wurde supernett im KH behandelt lag allerdings in der psychiatrischen Abteilung , wo mir später auch ein paar unangenehme Fragen gestellt wurden,unteranderen wie alt ich bin trotzig habe ich 5 gesagt kam nicht so gut an.Danach hab ich meine Einstellung etwas geändert,aber die Psychologin stellte mir viele schräge fragen ,naja nach acht Tagen durfte ich wieder raus man muß sagen ich wurde wie so'n kleines Kind an meine Mami übergeben und bin dann nach Hause.Ich habe so den Eindruck das ich von der Psychologin noch mal belästigt werde.



Geschrieben von WindelKind70 am 02.11.2020 um 12:12:

  RE: Mit Windeln ins Krankenhaus

Grundsätzlich kannst du dort welche bekommen. Allerdings werden sie deutlich dünner sein, als welche du normalerweise gewohnt bist. Wenn du dein täglichen Verbrauch kennst und weißt wie lange du dort bist, dann nimm deine eigenen mit. Ich mache das auch. So weiß ich was ich habe. Freude



Geschrieben von colognefire am 06.11.2020 um 19:34:

 

Hab da was im Internet gefunden: https://www.krankenhaus.de/aufenthalt/windeln-im-krankenhaus/



Geschrieben von Typ_Orange am 10.01.2021 um 17:58:

  ins Krankenhaus mit Windelchen

@ colognefire:
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie.
D.h. danke für den Link, aber das ist dann doch ziemlich Theorie, beziehungsweise der "Soll-Zustand".
_________________________________________________________________

@ all:
Das Pflegepersonal ist darauf aus, so wenig wie möglich "Aufwand" zu haben. Das dürfte bei deren Stress verständlich sein. Deshalb ist es für sie einfacher, einen Katheter zu legen, bei dem man nur 1-2x am Tag den Beutel leert, als alle 2 bis X Stunden die "Pampers" zu wechseln. Übrigens sagen viele Pflegekräfte tatsächlich "Pämpers". Na guuut - in Sachsen sagen sie "Bämmbors". Oft hört man auch "i-ka-em".
__________________________________________________________________

Fazit:
Also: Am besten gleich (ordentlich/sauber/korrekt !) gewindelt erscheinen und (ausreichend!) Ersatz dabei haben. Des Weiteren möglichst nicht auf Diskussionen á la "das müssen wir mal (aus)diagnostizieren" bzw. "dagegen können wir 'was machen" einlassen.
Schauspielerei wird in den allermeisten Fällen ganz schnell durchschaut. Absichtlich ins Bett machen, um das begehrte "Hilfsmittel" zu bekommen wird auf wenig Gegenliebe stoßen.



Geschrieben von colognefire am 10.01.2021 um 19:23:

  RE: ins Krankenhaus mit Windelchen

Hast Du damit schon Erfahrung gemacht?



Geschrieben von Schese9966 am 11.01.2021 um 06:43:

  RE: ins Krankenhaus mit Windelchen

Aus eigener Erfahrung war es so.
Je mobiler ich war um so mehr habe ich mich selbst versorgt und die Windel selber gewechselt. Während der Operation und die ersten zwei Tage danach hatte ich einen Katheter aber ich habe auch viel geschlafen und war einfach nur müde. Danach haben sie auf meine Windeln umgestellt und da habe ich mir schon bald selbst geholfen so gut es ging. Das Wort Windel wurde nie benutzt, wenn wurde von Einlagen gesprochen und ich wurde auch nur gefragt ob ich noch etwas benötige.
Gruess Schese



Geschrieben von wisa am 11.01.2021 um 09:54:

 

Hallo
Bei mir war es auch so, dass ich einen Katheter bekommen hatte. Als ich dann wieder fähig war, aufzustehen wurde der Katheter entfernt und ich sicherheitshalber mit einer Einlage versorgt die aber kläglich versagte. So wurde ich einfach in eine Windel gesteckt mit der beruhigenden Erklärung, dass das schon mal vorkommen kann und sich die Blase erst wieder vom Katheter entwöhnen muss. Ich habe mir nicht sonderlich mühe gegeben, meine Blase wieder zu kontrollieren und wurde dann bis zum Austritt aus dem Spital gewindelt, ok, ich habe mich dann selber gewickelt, alles andere war mir dann doch zu peinlich. Und so wurde ich auch gewindelt entlassen.
Gruss
wisa



Geschrieben von Wifo am 25.01.2021 um 12:49:

 

Hallo

Bei mir war es auch so, nach der OP Katheter aber ich hatte auch noch ein Stoma und musste erst wieder lernen was eine Blase macht und machen sollte. Einige Zeit im Koma hat eben doch Nebenwirkungen. smile



Geschrieben von Typ_Orange am 25.01.2021 um 18:50:

  nach Katheter inkontinent?

Moin, moin - mal wieder.
Endlich hat mal "jemand" die orangene Dauerbestrahlung unterbrochen. Gut so.
__________________________________________________________

Zum Thema:
Wie oben bereits geschrieben, gibt es die Situation, dass ein Katheter gelegt werden muss/soll/kann. Nur in sehr seltenen Fällen wird dabei der Blasenschließmuskel dauerhaft geschädigt. Auch nach längerer Verweildauer lässt sich jener Schließmechanismus wieder ganz gut trainieren. Doof ist dann "nur" die "Schrumpfblase", d.h. alle paar Minuten ist einem so, als müsse man mal müssen. Und dann kommen nur ein paar Tropfen - und die mitunter schon beim Aufstehen. Wie peinlich...
Aber in solchen Fällen ist das Personal äußerst professionell, d.h. man bekommt selbstverständlich "aufsaugende Hilfsmittel" (IKM) von Station. Der Doc wird auch im Entlassungsbericht vermerken, dass die Kontinenz (noch) nicht wiederhergestellt ist. Das bedeutet, dass man vom Hausarzt anstandslos ein Hilfsmittelrezept ausgestellt bekommt. Was man dann von der "Kasse" bewilligt kriegt, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Selbstverständlich wird die KK daran interessiert sein, die Kontinenz schnellstmöglich wieder herzustellen. Hat man in eine Reha-Maßnahme eingewilligt, kann man sich sicher sein, dass der Aspekt Inkontinenz gut beleuchtet wird.
Nicht jeder ist "happy", wenn er seine Ausscheidungen nicht unter Kontrolle hat. Andererseits ist aber auch nicht jeder todunglücklich. Die meisten emfinden es jedoch als unangenehm - um es gelinde auszudrücken. Aber es gibt auch jene, die "aus der Not eine Tugend" gemacht haben, und ihr Unvermögen als AB/DL "verarbeiten".



Geschrieben von Gizmo_S am 25.01.2021 um 22:41:

 

Hallole,

der eine oder andere kann sich noch an meine "Schnuller-Verschluck-Aktion" erinnern, die immer noch in der WBC zu lesen ist.
Damals hatte ich nach der OP vier Schläuche in mir, eben auch ein Katheter.
Mit der Zeit wurde Schlauch um Schlauch entfernt. - Als der Katheter dran war fühlte ich mich unsicher, da die Harnröhre jetzt auch entsprechend weh tat, wenn ich pinkeln musste. Ich bat um eine Windel, die dann kurz und knapp von der Schwester aus dem Schrank im Zimmer geholt wurde, und mir zu geworfen wurde.
Ich musste über Nacht nicht, und habs auch nicht provoziert, sodass am nächsten Morgen die Windel trocken war. Ich hab mir helfen lassen, aufs Klo zu gehen, dort dann die Windel ab gemacht. - Alles total unkompliziert.

Nuckelgrüßle
Nuckel-Andy


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